Wir über uns

Wir sind eine Gemeinschaft von katholischen Studenten, die ihre Studienzeit zusammen verbringen. Wir gehören unterschiedlichen Fakultäten an (zum Beispiel Mediziner, Wirtschaftsinformatiker, Chemiker, Juristen, usw.).

Unser Ziel ist es, die Zeit des Studiums nicht nur als Phase reinen Wissenserwerbs zu betrachten. Vielmehr wollen wir über die Grenzen des eigenen Faches hinaus eine persönliche Bildung erwerben, die uns befähigt, im späteren Leben die Verantwortung zu übernehmen, zu der der "Fachidiot" nicht fähig ist.

Wir sind als Gemeinschaft organisiert. Wir wählen aus unserer Mitte jedes Semester neu einige Bundesbrüder aus, die Verantwortung für die Entwicklung und den Bestand der Verbindung übernehmen. Das Verbindungsleben selbst besteht aus teils geselligen, teils wissenschaftlichen Veranstaltungen. Wir gestalten unsere Freizeit zusammen und lernen dadurch, auf die unterschiedlichsten Menschen einzugehen. Hier müssen wir soziale Kompetenz beweisen.

Politisch sind wir unabhängig. Jeder kann seine politische Auffassung vertreten, ohne diskriminiert zu werden; allerdings nur in den Grenzen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Radikale haben bei uns keinen Platz.

Als katholische Christen versuchen wir, unsere Studienzeit auch als geistige Orientierung und persönliche Standortbestimmung in Glauben und Leben zu begreifen. Dabei sind wir kein frömmelnder Verein, der den ganzen Tag mit dem Rosenkranz herumläuft, sondern eine weltoffene, aber nichtsdestotrotz traditionsbewusste Gemeinschaft.

Wir verstehen die Pflege von Tradition nicht als unreflektierte Übernahme von Althergebrachtem, sondern als kreative Umsetzung und Weiterentwicklung des übernommenen.
Frauen nehmen wir nicht auf. Deshalb sind wir aber nicht frauenfeindlich. Die Freundinnen der Bundesbrüder haben einen festen Platz im Verbindungsleben. Selbstverständlich können an unseren Veranstaltungen und Vorträgen auch Frauen teilnehmen. Wer dies als diskriminierend und undemokratisch bezeichnen will, sollte sich fragen, ob es denn demokratisch sei, einer Gemeinschaft vorzuschreiben, wen sie aufzunehmen habe.